„Ich habe Rücken“ – Gesundheitsprävention im Büro

Rückenschädliches Arbeiten, Stress und ungesunde Ernährung sind heutzutage ein häufiger Grund für diverse „arbeitsbedingte Erkrankungen“. Angefangen von Spannungskopfschmerzen durch eine nicht ausreichend trainierte Rumpf und Nackenmuskulatur, bis hin zum Burnout durch langanhaltenden Stress, dem kein Ausgleich entgegengestellt wird.

Beschwerden mit denen wir im Büroalltag zu kämpfen haben:

Von außen betrachtet ist die Büroarbeit nicht körperlich anstrengend; im Vergleich zu Krankenpflegern oder Handwerkern müssen Bürokräfte nicht schwer heben, befinden sich nicht in für den Körper ungewohnten Positionen. Sollte es unseren Rücken nicht deswegen gut gehen?

Falsch gedacht. Für den menschlichen Körper ist es nicht „normal“ 6-8 Stunden täglich in der gleichen Position zu verharren, ohne dass man sich allzu viel bewegt. Bewegung ist ein zentraler und wichtiger Bestandteil unserer Physis und hält die „Maschine Körper“ am Laufen.

Also was tun, damit der Körper trotz der Arbeitszeit im Büro fit bleibt?

Do it yourself – Was jeder Einzelne tun kann:

  • Regelmäßige Bewegung außerhalb der Arbeitszeit schafft die Basis für einen gesunden Rücken. Das Fahrrad für den Arbeitsweg nehmen, Wandern oder Joggen sind einige Beispiele für Tages- und Wochenendaktivitäten.
  • Auch die richtige Einstellung des Arbeitsplatzes ist wichtig. Die Sitzhöhe sollte so eingestellt werden, dass der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarm bei etwa 90 Grad liegt und der Rücken Kontakt zur Lehne hat. Die Bildschirme haben dann die optimale Höhe, wenn bei leicht geneigtem Kopf die oberste Monitorzeile unterhalt der Augenhöhe liegt. Die meisten neigen dazu die Bildschirme viel zu hoch einzustellen, was zur Folge hat, dass der Nacken in einer für ihn ungewohnten Position verharren muss. Dies ist oft der Grund dafür, dass man am Abend Verspannungen im Nacken hat.
  • Während der Arbeitszeit ist es wichtig die gewohnte Sitzposition zu verlassen, ganz getreu dem Motto „Sitzt du noch oder liegst du schon?“. Durch die angewinkelten Beine wird die Muskulatur im Hüftbeuger verkürzt, was zu Schmerzen im unteren Rückenbereich führen kann. Oftmals bemerkt man auch, dass die Schulter nach vorne fallen; vor allem wenn man lange starr auf den Bildschirm schaut, der nicht auf der optimalen Höhe eingestellt ist. Dies führt zu einer Fehlhaltung, welche längerfristig auch die Bandscheiben schädigen kann. Kleinere Dehnübungen können dem schon Abhilfe schaffen. Diese kosten auch nicht viel Zeit und lassen sich gut in den Büroalltag einbinden. Hier ein paar Beispiele:
  • Überstecken: Diese Übung eignet sich, wenn Sie sich einen Kaffee holen oder sowieso kurze Zeit stehen. Sie stehen aufrecht, ziehen Ihren Bauchnabel nach innen und stützen beide Hände in Ihren unteren Rücken. Jetzt lehnen Sie sich langsam, soweit es geht, nach hinten und halten die Position. Das ist gut für Ihren Hüftbeuger, weil Sie so Ihre Muskeln von Ihren Beinen bis zu den Schultern strecken. Dauer: 20 bis 30 Sekunden halten
  • Schulter kreisen lassen: Klingt trivial, bringt aber den gesamten Oberkörper in Schwung, dehnt Ihre Brustmuskulatur und entspannt Ihren Nacken. Intervall: 10 x nach vorne, 10 x nach hinten kreisen

Weitere Übungen für das Büro kann man online finden.

  • Kafttraining ist nicht nur etwas für Bodybuilder: Für den Aufbau der Grundmuskulatur empfiehlt es sich regelmäßig das Fitnessstudio zu besuchen oder mit Bodyweight-Übungen zuhause zu trainieren. Am Besten nimmt man sich für den Anfang den Rat eines Trainers zur Hilfe, dieser schätzt die aktuelle Fitness ein und erkennt welche Muskelpartien gezielter trainiert werden müssen und erstellt einen Trainingsplan.

Was kann der Arbeitgeber tun und zugleich Steuern sparen?

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten ein rückenfreundlicheres Umfeld zu schaffen.

Zum Beispiel die Anschaffung von höhenverstellbaren Schreibtischen oder Gesundheitsprävention, die sogar bis zu 600€ pro Arbeitnehmer Lohnsteuer- und Sozialversicherungsfrei ist. Auch sehr hilfreich und sinnvoll ist es, seine Mitarbeiter in Bezug auf die richtigen Arbeitsplatzeinstellungen zu schulen.

Was macht das Wolfsrudel?

Zuallererst sind alle unsere Arbeitsplätze, dank unseres Partners BTR-Office, mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet. So hat jeder von uns die Möglichkeit regelmäßig aufzustehen, um seine Rückenmuskulatur zu dehnen (die Empfehlung liegt bei bis zu 1,5h am Tag).

Für ein dynamischeres Sitzen haben wir Gymnastikbälle in jedem Büro, selbst eine kurze Zeit auf den Bällen sorgt für eine Bewegung der sonst so steifen Rumpfmuskulatur und entlastet die Lendenwirbel.

Monatliche Shiatsu Massage von unserer lieben Silke Sutor für das Lösen von Verspannungen.

Wöchentliches Ganzkörpertraining mit Tom vom Movement Gym in Weinheim.

Naturheilmedizinische Behandlung und Beratung von Renate Nienaber unserer Gesundheitsberaterin und Heilpraktikerin in Weinheim.

Gesundheit nicht als selbstverständlich nehmen:

In jungen Jahren nimmt man seine Gesundheit als selbstverständlich wahr. Oft sind es die Fehlhaltungen und Überlastungen in jungen Jahren, die in 20-30 Jahren Beschwerden hervorrufen. Zum Beispiel bemerkt man die ersten Jahre gar nicht, dass man die falsche Sitzposition hat, was zu irreparable Schäden führen kann, welche uns noch im hohen Alter beschäftigen.

Auch aus Arbeitgebersicht ist es eine gute Investition in die Gesundheit seiner Arbeitnehmer zu investieren. Fühlen sich Arbeitnehmer gut aufgehoben und versorgt, steigert das nachweislich die Produktivität (welche auch von dem körperlichen Gesamtzustand beeinflusst wird), senkt das Risiko von „arbeitsbedingten Erkrankungen“ wie zum Beispiel Burnout oder Bandscheibenvorfälle. Auch die Bindung zum Arbeitgeber wird dadurch gestärkt und das Arbeitsklima verbessert.

Wir sind sehr froh, kompetente und herzliche Partner im Bereich Gesundheit gefunden zu haben und freuen uns über jede Zusammenarbeit mit unseren Partnern.

https://www.silke-sutor.de/

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