Kanzleientwicklungstage: Aus dem Antrieb uns für unsere Mandanten zu verbessern

„Liebe Mandanten, heute ist unsere Kanzlei aufgrund einer internen Weiterbildung geschlossen, Sie erreichen uns ab morgen wie gewohnt zu unseren Öffnungszeiten“.  Diesen Satz kennt der ein oder andere Mandant von uns sicherlich. 

Doch was genau versteckt sich hinter dieser Ansage, die einmal im Monat über unseren Anrufbeantworter läuft, eigentlich? 

An diesem Tag findet sich unser Team, auch das Wolfsrudel genannt, in einer neutralen Räumlichkeit, weg von Bescheiden, BWA’S und sonstigen Aufgaben, zum Kanzleientwicklungstag zusammen. 

Doch kommen wir erst zum Anfang.  

Was genau verbringt sich hinter dem Begriff Kanzleientwicklungstag, kurz KE-Tag genannt?  

Wir schreiben das Jahr 2011, das Jahr in dem alles anders werden sollte. Die Kanzlei befand sich vor einer großen Frage. Sollen wir an unseren Prozessen und Abläufen festhalten oder investieren wir Zeit, Kosten und den ein oder anderen Nerv, um uns zu verbessern, um für unsere Mandanten besser zu sein?  

Natürlich war hier die Antwort schnell gefunden, denn ein Wolfsrudel ist immer in Bewegung. 

Die Rechnung war einfach: 1 Jahr Investition + alle 6 Wochen für 3 Tage raus aus der Kanzlei und rein 

ins Brainstorming und Coaching = Neue/ verbesserte Prozesse, Entwicklung fachlicher Standards und die persönliche Entwicklung eines jeden. 

So einfach wie es die Mathematik darstellt ist es leider nicht, denn aus unternehmerischer Sicht ist so ein Schritt erstmal ein Risiko, lohnen sich die Kosten? Ist das gesamte Team bereit für Änderungen? Bin ich es? Wie es eben so ist mit der Wertschöpfung, diese erfährt man erst wenn man das Risiko eingeht. 

Dank des mutigen Investments unserer Kanzleiinhaberinnen wurden neue Prozesse geschaffen, die Teamdynamik gestärkt, eine Feedbackkultur geschaffen und vieles mehr.  

Ein klarer Fall von Wertschöpfung! 

Welches Ziel verfolgen wir mit unseren KE-Tagen? 

Grundsätzlich beginnen wir jeden KE-Tag mit einer Fragestellung.  

Wie kommuniziere ich? 

Was macht einen guten Dienstleister aus? 

Wie gehe ich mit Konflikten um? 

Wichtig hier ist, pro KE-Tag eine Frage zu stellen und keinen Fragenkatalog abzuarbeiten, denn jedes Thema benötigt den vollen Fokus eines jeden einzelnen.  

Wir als Kanzlei verstehen und als Entwicklungspartner, für uns selbst und vor allem für unsere Mandanten. Umso wichtiger ist es, dass wir uns die Zeit nehmen uns stätig weiterzuentwickeln, in fachlicher als auch persönlicher Sicht. Softskills und Hardskills wollen gleichermaßen gelernt sein! 

Der KE-Tag schafft Raum für Diskussionen, gemeinsames Brainstorming und einen generellen Austausch zwischen uns. So verschieden wie jeder einzelne ist, so verschieden sind die Ansichten. Umso wichtiger ist es alle Ansichten und Meinungen in einen Raum fließen zu lassen, um so das beste Ergebnis für unsere Mandanten als auch für die Kanzlei im Ganzen zu erzielen. 

Einen kleinen Einblick in unseren letzten KE-Tag gefälligst? 

Am 16.02 fanden wir uns zu unserem Kanzleientwicklungstages in den Räumen der Logopädie Heddesheim zusammen. Begleitet wurden wir, wie auch an unseren vorherigen KE-Tagen, von unserem Kanzleicoach Karen Sonnenberger.  

Zusammen mit Rhena Wolf erarbeitet Sie die Konzepte und Themen für unsere KE-Tage und die bestmögliche Vorgehensweise. 

Dank dem fantastischen Catering der Festesser in Mannheim, gut in den Tag gestartet begannen wir dann mit der Frage: Was macht einen guten Dienstleister aus?  

Um eine gewisse Leichtigkeit in die Frage zu bringen, durften wir im Laufe des Tages mit LEGO Serious Play arbeiten. Lego Serious Play ist eine, im Jahr 2002 veröffentlichte, variante der beliebten LEGO Bausteine, die heute in vielen Bereichen der unternehmerischen Weiterentwicklung eingesetzt wird. Sei es das Teamcoaching, der Prozessoptimierung oder der Darstellung von Szenarien einer Umstrukturierung. Diese Methode bietet die Möglichkeit komplexe Fragen oder Prozesse mit einer kreativen, kommunikativen Leichtigkeit darzustellen und bearbeiten zu können. 

Im Laufe des Tages erarbeiteten wir Antworten zu der oben genannten Frage, als auch die nötigen Maßnahmen, um weiterhin dem uns gesetzten Idealbild näher zu kommen. 

Im unten aufgezeigten Bild können Sie das Endergebnis unserer Frage: „Was macht einen guten Dienstleister aus?“ sehen. 

Die an diesem Tag erarbeiteten Ziele und Maßnahmen werden nun in unsere laufenden Prozesse eingearbeitet, um so unserem Ziel ein guter Dienstleister für unsere Mandanten zu sein näher zu kommen. 

Haben Sie Interesse an unserem Kanzleileben gefunden? Stay tuned, wir werden in regelmäßigen abständen Blogposts zu den verschiedenen Themen veröffentlichen.  

Haben Sie schon in unsere Artikel zu den Themen: Digitalisierung, Coaching und Steuern reingeschaut? Es lohnt sich! 

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